8. März – heute trage ich rot

Weltfrauentag 2MB

Heute ist Weltfrauentag.

Ich bin sehr dafür, auf Ungerechtigkeit und Missachtung, Misshandlung und Ausbeutung hinzuweisen. Nur – unser Feind sind nicht die Männer. Wir kämpfen gegen einen unsichtbaren Feind. Die gesamte Welt-und Finanzordnung ist ein Unrechtssystem. Ihm fallen auch Männer zum Opfer. Männer haben weit mehr Berufsunfälle und ihre Suizidrate ist weltweit höher. Und Frauen werden auch zu Täterinnen, indem sie sich dem System klaglos anpassen, siehe z.B. Genitalverstümmelung, oder sobald sie (wenn auch wenige), davon profitieren.

Wohin also mit unserer Wut? Mein Vorschlag: Wandeln wir die WUT um in MUT!

Frage Dich einmal, was kann ich selbst tun? Durch mutiges Auftreten, durch Fleiss, mehr aus dir zu machen (Buch statt Fernsehen, Seminar statt daddeln). Dann gehst du mit dem Gelernten, und tust etwas Wertvolles, um deinen Beitrag zu leisten. Weil du deinem Herzen folgst, radikale Liebe statt Wut lebst, Entscheidungen triffst und dabei bleibst.  Fehlversuche inclusive. Es gibt zig Beispiele, wo der Weg lang gehen kann, wenn du Mut lebst. Mut bedeutet, dir Klarheit zu verschaffen und dann sichtbar zu werden. Sobald andere Frauen sehen, wie gross deine Freude an deinem eigenen Weg ist und wieviel Wärme und Zufriedenheit du verströmst, werden sie sich ein Beispiel nehmen.

Wäre das nicht toll, wenn  DU vorangehen würdest? Wenn DU, wenn eine andere Frau den Raum betrifft, sie nicht abscannst und schaust ob sie schlanker ist, oder besser angezogen, erfolgreicher oder sonstwas, sondern hinhörst und hinspürst, wo du sie ermutigen kannst, z.B. eine Selbständigkeit zu wagen, oder sich für ein Projekt zu bewerben. Wenn du ihr etwas Nettes sagst, obwohl sie gerade sehr genervt ist, oder sie dich gerade bei deiner Arbeit stört. Wenn du grenzenloses Wohlwollen hast, kannst du Unmengen davon verströmen.

Politische Reden helfen uns nicht. Trotzdem scheint mir der Aufschrei heute berechtigt. Nutzen wir ihn für uns und machen eine  Standortbestimmung. Und als erstes hören wir auf, irgendjemanden anderen verantwortlich zu machen.

Unzufrieden mit meiner Bezahlung als Krankenschwester und Körpertherapetin habe ich mich vor 20 Jahren in ein für mich unbekanntes Berufsfeld gewagt: das Empfehlungsmarketing. Dafür gab es nirgendwo Applaus. Es gab arrogantes Lächeln, offene Kritik und in-Frage-gestellt-werden von Seiten meines damaligen Umfelds. Ich danke meinem Mann, der mein grösster Ermutiger war und ist. Und ich verdiene heute mehr als er und für mich trifft es nicht mehr zu, dass ich schlecht bezahlt werde! Dafür brauchte ich FLEISS und MUT. Selbstführung und Hinaustreten ins Licht und in den Wind. Und TUN.

Ich feiere meinen „EQUAL PAY DAY“. Deshalb nehme ich heute zu meinen roten Klamotten auch noch die rote Handtasche dazu!

 

Ein Kommentar zu „8. März – heute trage ich rot

  1. Supergenial geschrieben!!

    “Gottes Antwort ist eine andere: Er ruft Frauen nicht zur Rebellion auf, sondern zum Kampf für das Leben. Er ruft sie dazu auf, einen Unterschied zu machen. Wärme, Liebe und Geborgenheit in die Welt hineinzutragen. Sie dürfen mit ihrer individuellen Weiblichkeit das Leben feiern und anderen Mut und Hoffnung bringen. Gott will, dass Frauen in ihre Identität als Töchter Gottes hineinfinden und dadurch die Welt verändern.“
    Inka Hammond , “Tochter Gottes , erhebe Dich“

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s